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ASFCMP: aXedras war am Parlamentarischen Anlass vom 29. November 2022 zumThema «Zusammenarbeiten –

Medienmitteilung: ASFCMP (Swiss Association of Manufacturers and Traders in Precious Metals)


Bern, 19.12.2022 - Die ASFCMP, der Verband der Schweizer Edelmetallindustrie, präsentierte in der Wintersession ihre akzentuierte Strategie unter dem Titel «Zusammenarbeiten – the way forward». Im Rahmen eines Parlamentarischen Anlasses und einem anschliessenden NGO Treffen bekannte sich das neue Führungsduo der ASFCMP, Präsident Christoph Wild und Generalsekretärin Sabrina Karib, zu einem noch intensiveren Dialog mit den verschiedenen Stakeholder-Gruppen. Gleichzeitig betonte die ASFCMP erneut die zentrale Bedeutung des Standorts Schweiz und deren Verantwortung in der weltweiten Edelmetallverarbeitung.


Neue Führung für die ASFCMP


Seit Juli dieses Jahres steht die Schweizerische Vereinigung der Edelmetallfabrikanten und -händler (ASFCMP) unter neuer Führung. Christoph Wild, seit 2013 Vorstandsmitglied der ASFCMP und bis Februar 2022 CEO und Delegierter des Verwaltungsrats von Argor-Heraeus, löste Cédric Léger als Präsident ab, der nach jahrzehnterlanger Arbeit für den Verband als Ehrenpräsident in den Ruhestand trat. Den Posten der Generalsekretärin übernahm Sabrina Karib, Wirtschaftsjuristin und neue Director of Sustainability bei der Schweizer Raffinerie Argor-Heraeus.


Die Devise der neuen Führung ist klar: Sie will starke Akzente setzen und die Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern der Edelmetallindustrie in den Vordergrund stellen. Dass es sich hierbei nicht einfach um blosse Worte handelt, unterstrich die ASFCMP mit der Einladung wichtiger Politiker und Stakeholder zu einem parlamentarischen Anlass bzw. anschliessenden NGO-Treffen in der Wintersession in Bern.


«Zusammenarbeiten – the way forward»


Beim parlamentarischen Anlass durften namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Industrie begrüsst werden.

«Zusammenarbeit ist der Grundsatz, der in der Edelmetallindustrie verfolgt werden muss, um erfolgreich gemeinsam in die Zukunft zu schreiten, national und international», unterstrich Christoph Wild einleitend das geschärfte Leitmotiv der ASFCMP. Gleichzeitig betonte er: «Der Dialog und das damit verbundene Wissen sowie das gegenseitige Verständnis des Sachverhalts sind unabdingbar, damit die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten – von der Mine bis zur Raffinerie – zum Tragen kommt». Nur so gelinge es, Transparenz zu schaffen und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit des Goldes zu garantieren, stellte der Präsident der ASFCMP klar.


Weil eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den zahlreichen Stakeholdern in der Edelmetallindustrie jedoch nur dann möglich ist, wenn die «gleiche Sprache gesprochen» wird und eine einheitliche Datengrundlage vorhanden ist, gab Sabrina Karib anschliessend einen Überblick über die gängige Nomenklatur und die wichtigsten Kennzahlen der (schweizerischen) Goldindustrie. Darin räumte Sie auch mit der - in der Öffentlichkeit fälschlicherweise weit verbreiten - Behauptung auf, dass bis zu 70% des jährlich global abgebauten Goldes in der Schweiz verarbeitet werden. In der Tat seien es zusammen mit der Altgoldverarbeitung «nur» 34%. Dies schmälere die besondere und weltweite Verantwortung der Schweizer Edelmetallindustrie jedoch nicht, sei aber wichtig, damit ein konstruktiver Dialog über die Bedeutung und Verantwortung der Schweizer Goldindustrie geführt werden könne.


Impulse für mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit des Goldes


Urs Röösli, CEO von aXedras, erklärte anschliessend, wie neue Technologien zur Unterstützung der Rückverfolgbarkeit und der Integrität in der Edelmetallindustrie eingesetzt werden können. Das Schweizer Unternehmen aXedras liefert basierend auf der Blockchain-Technologie eine Lösung, welche jeden Schritt der Wertschöpfungskette genaustens dokumentiert und somit einen «digitalen Zwilling» eines jeden physischen Metall-Produkts erstellt, was eine minuziöse Rückverfolgbarkeit ermöglicht. Die ASFCMP beobachte solche Innovationen mit grossem Interesse und unterstütze den Willen, Transparenzbemühungen in der Industrie voranzutreiben tatkräftig, betonte Christoph Wild.


Zum Abschluss der Referatsbeiträge erinnerte alt Ständerat Luc Recordon (GPS, VD) an sein wegweisendes Postulat «Goldhandel und Verletzung der Menschenrechte». Luc Recordons Vorstoss zeige exemplarisch auf, wie vom Parlament ausgehende Initiativen einen wertvollen Prozess auslösen und der Industrie wichtige Hinweise für ein neues Branchenverständnis liefern können, unterstrich Christoph Wild die Bedeutung des Vorstosses. Er bemerkte, dass der Vorstoss Recordon einen «Katalysatoreffekt» für die Schweizer Edelmetallindustrie hatte. Alt Ständerat Recordon lobte die Anstrengungen der Schweizer Edelmetallindustrie und meinte: «Andere Branchen sollten diesem erfolgreichen Beispiel folgen.»


Wichtiger Austausch mit den NGOs


Anschliessend empfingen Christoph Wild und Sabrina Karib Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten Schweizer NGOs.

Christoph Wild betonte dabei nochmals die wichtige Stellung der Schweiz in der weltweiten Edelmetallindustrie und den Willen der ASFCMP und seiner Mitglieder dieser Verantwortung nachzukommen: «Die Schweiz ist nicht nur ein wichtiger Handelsplatz, sondern auch ein Schlüssel für internationale Standards in der Edelmetallindustrie.» So konnten aufgrund der langjährigen Erfahrung der Schweizer Unternehmen und der ASFCMP schon viele bedeutende internationale Massnahmen, sowohl auf regulatorischer wie auch auf freiwilliger Basis, erarbeitet und aktiv Veränderungen vorangetrieben werden.


Mit dem NGO-Treffen machte das neue Führungsteam der ASFCMP nochmals seine Gesprächsbereitschaft und den Willen zur Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern der Schweizer Edelmetallindustrie deutlich. Die lebhafte und respektvolle Diskussion zeigte auf, dass in etlichen Punkten weiterer Gesprächsbedarf besteht. Der Präsident der ASFCMP unterstrich, dass der Weg in die Zukunft («the way forward») im Dialog, der Zusammenarbeit und der Offenheit für neue Lösungen liege. «Wenn es gelingt, diese Werte hochzuhalten, dann sieht die Zukunft goldig aus – für die Industrie, für die zahlreichen Anspruchsgruppen und für den Wirtschaftsstandort Schweiz», schloss Christoph Wild hoffnungsvoll.


Kontaktpersonen

Deutsch: Christoph Wild, Präsident ASFCMP, christoph.wild@asfcmp.ch

Französisch: Sabrina Karib, Generalsekretärin ASFCMP, sabrina.karib@asfcmp.ch


Original (German):

Medienmitteilung_ASFCMP_de
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Original (French):


Medienmitteilung_ASFCMP_fr
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